Wilhelm-Busch-Akademie

Sommersemester 2012

Die VHS Schaumburg hat in Zusammenarbeit mit dem Geburtshaus die Wilhelm-Busch-Akademie ins Leben gerufen, um Ihnen den vielseitigen Künstler und sein Werk in Vorträgen, Lesungen, Radtouren und Spaziergängen und praktischen Seminaren näher zu bringen. Die Arbeiten aus den Kursen werden im Februar 2012 im Wiedensahler Museum in einer Ausstellung präsentiert.

Die Anmeldung für die Kurse erfolgt über die Geschäftstellen der VHS Stadthagen, Rinteln und Bückeburg www.vhs-schaumburg.de und info@vhs-schaumburg.de

Vorträge

Do. 1.3.2012, 19 Uhr und Do. 26.4.2012, 19 Uhr Wilhelm Busch und die Frauen „Sei es Ehre, sei es Liebe. Doch dahinter stecken Weiber...“ Vortrag von Gudrun-Sophie Frommhage-Davar Wilhelm Busch, Maler, Zeichner und Dichter, hat sich immer wieder mit treffsicherer Beobachtungsgabe dem bedeutenden Thema des Verliebtseins und der Ehe gewidmet. Doch welchen Stellenwert hatte die Liebe in seinem Privatleben? Die Leiterin des Museums, Frau Frommhage-Davar, wird in ihrem ca. 1Std. Vortrag auf das Verhältnis von Wilhelm Busch zu seinen Frauenbekanntschaften eingehen. VHS Bückeburg Do. 1.3.2012, 19 Uhr, VHS Auetal Do. 26.4.2012, 19 Uhr

Radtour/Spaziergang

20.5.2012, 10 Uhr Eine geführte Radtour: Auf den Spuren von Wilhelm Busch führt dieser rund 25 km lange bebilderte Radwanderweg rings um Wiedensahl herum. Es geht durch Orte wie Klanhorst, Neuenknick, Seelhorst und in den Steinwand in dem wir picknicken werden. Dabei lernen Sie Buschs Wohnstätten und einige seiner "Kreativstellen" kennen, an denen er sich inspirierte. Spannend ist dann der Vergleich zwischen seinem Blick vor 100 Jahren auf die Landschaft und dem unsrigen heute: Was hat sich verändert, was ist erhalten geblieben? Zu Beginn der Radtour erfolgt eine ca. 40 Min. Einführung im Geburtshaus. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit das Museum im Alten Pfarrhaus, ebenfalls eine Wohnstätte Wilhelm Buschs, zu besuchen. Treffpunkt: Wilhelm Busch Geburtshaus, Hauptstraße 68a, 31719 Wiedensahl, Dauer ca. 4,5 Stunden incl. Führung im Geburtshaus, Picknick mitbringen.Bitte Fahrräder mitbringen, Ausleihe bei Voranmeldung unter Tel.: 05726-388 möglich

29.4.2012, 14.00 Uhr Ein Dorfspaziergang - Mit Wilhelm Busch durch Wiedensahl: Mehr als 40 Jahre lebte Wilhelm Busch in seinem Dorf Wiedensahl. Hier fand er Abstand zum Getriebe der großen Welt und die Ruhe, um „in den Laubengängen des intimeren Gehirns zu lustwandeln, wo´s bekannlich schön schattig ist“ In seiner Heimat entstanden viele seiner berühmten Bildergeschichten. Hier malte, dichtete, zeichnete er und lebte ein stilles beschauliches Leben. Zu Beginn erfolgt eine ca. 40 min. Führung durch das Geburtshaus durch die Urgroßnichte Wilhelm Buschs, Marie-Luise Niemeier, die Sie dann zu den Sehenswürdigkeiten des Dorfes und seiner nahen Umgebung begleitet. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit das Museum im Alten Pfarrhaus, ebenfalls eine Wohnstätte Wilhelm Buschs, zu besuchen. Zur Information: Um 11 Uhr wird im Geburtshaus die Ausstellung „Das Rotjackenprinzip – Besonderheiten im malerischen Werk von Wilhelm Busch“ eröffnet zu der Sie herzlich eingeladen sind. Treffpunkt: Wilhelm Busch Geburtshaus, Hauptstraße 68a, 31719 Wiedensahl, Dauer ca. 1,5 Stunden incl. Führung im Geburtshaus, Marie-Luise Niemeier

Workshop-Wochenenden

24. / 25. / 26. 2.12 Rotjacke und Weißkleid in Acryl: Wenigen ist bekannt, dass Wilhelm Busch ein hervorragender Landschaftsmaler war. In diesem Kurs, werden wir seine Landschaftsdarstellungen mit Skizzenblock und Acrylfarbe nachempfinden. Buschs Werke leben von einem ausdrucksstarken, skizzenhaften Pinselstrich, den wir in die eigenen Bildideen einbringen. Zudem werden wir einer bildkompositorischen Frage nachgehen: Warum tauchen in über 280 Busch-Werken Personen mit roten Jacken auf? Gibt es Parallelen zu den Impressionisten Manet und Monet, die gern weiße Gewänder abbildeten?Am Freitagabend stimmen wir uns im Wilhelm-Busch-Geburtshaus in Wiedensahl in der Ausstellung „Das Rotjackenprinzip“ auf das Thema ein. Bitte hierzu Skizzenblock und Bleistift mitbringen. Samstag und Sonntag werden wir uns Buschs Bildern durch eigene Interpretationen in Acryl nähern. Der Kurs ist sowohl für Einsteiger als auch für Teilnehmer vorangehender Kurse geeignet.Treffpunkt am Freitag im Wilhelm Busch Geburtshaus, Materialkosten (ohne Leinwand) 20,- EUR           Antje Langner Rinteln, VHS, Klosterstr. 26 24. / 25. / 26. 2.12, Fr 18.30 – 20.45 Uhr (Wilhelm-Busch-Geburtshaus, Wiedensahl), Sa 09.30 – 17.00 Uhr, So 09.30 – 12.45 Uhr

11./12.5.12 Figürliches Arbeiten mit Keramik Dem Kellermeister sitzt der Teufel im Nacken: Eine der wenigen von Wilhelm Busch aus Ton modellierten Plastiken erinnert an seine Bildergeschichte vom Heiligen Antonius von Padua. Auch wir orientieren uns in diesem Kurs an den Figuren seiner Bildergeschichten und erlernen das figürliche Arbeiten mit Ton. Die Ergebnisse werden nach dem Schrühbrand an einem weiteren Termin glasiert und dekoriert. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.Gudrun-Sophie Frommhage-Davar, Rinteln, VHS, Klosterstr. 26 Das Material wird nach Verbrauch abgerechnet, Teilnehmerzahl 10Mitzubringen sind Skizzenblock, Stifte, Schürze 11./12.5.12, Fr 18.00 – 20.15 Uhr, Sa 10.00 – 14.00 Uh, 1.6.12, Sa. 10.00-17.30 Uhr

15./16./17.6.12 Radieren am Wochenende Julchen, Max und Co Um seine Bildergeschichten zu vervielfältigen hat Wilhelm Busch die Drucktechnik verwendet. Entstanden sind Bilderbögen in hoher Auflage, unterhaltsam und humorvoll für Jung und Alt. Dargestellt sind „Max & Moritz“, „Julchen“ und „Plisch & Plum“ und andere Figuren, die ihr Unwesen treiben. In dem dreitägigen Kurs erlernen wir die Radierung - eine Drucktechnik - und ihre vielseitige Verwendung. Dabei bedienen wir uns bei Wilhelm Busch als Ideengeber. Wir beginnen mit der Kaltnadeltechnik, die uns durch ihre harten Spuren eine archaische, den Zufall einbeziehende Linienführung erlaubt. Je gröber das zu führende Werkzeug, umso unkontrollierter und dadurch spannender der Ausdruck. Farbigkeit tritt dabei in den Hintergrund. Die Strichätzung wird im zweiten Schritt erklärt, ihr folgt das Erlernen der Flächenätzung, auch Aquatinta genannt. Hier kommt dann Farbe ins Spiel. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.Gudrun-Sophie Frommhage-Davar Rinteln, VHS, Klosterstr. 26 Das Material wird nach Verbrauch abgerechnet, Teilnehmerzahl 10, Mitzubringen sind Skizzenblock, Stifte, Kratzwerkzeuge, alte Lumpen, Arbeitskittel 15./16./17.6.12, Fr 18.00 – 20.15 Uhr, Sa 10.00 – 17.30 Uhr, So 10.00 – 14.45 Uhr

15./16./17.6.12 Liebe sagt man schön und richtig Das illustrierte Künstlerbuch So vielfältig wie die Liebe sind die Möglichkeiten der Illustration, Emotionen, Zeitabläufe und Begebenheiten zu visualisieren. In dem dreitägigen Kurs entsteht ein Künstlerbuch, das durch eine Fadenbindung seine geschlossene Form erhält. Die Textebene, basierend auf Liebesgedichte von Wilhelm Busch, spielt im Bereich der Illustration eine wesentliche Rolle. Um diese harmonisch mit der Bildebene zu verbinden,werden verschiedene Varianten der typografischen Gestaltung vorgestellt und umgesetzt. Im Vordergrund der künstlerischen Arbeit steht die Papiercollage sowie Schreiben und Zeichnen mit Tusche und Feder. Das Papiermaterial, gefunden in Zeitschriften und Magazinen führt zu ungewöhnlichen illustrativen Ideen und wird durch die Tuschezeichnung ergänzt. Zeichnerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.Uta Melletat          Mitzubringen sind: Skizzenblock, Bleistifte, Tusche, Zeichen- und Schreibfedern mit Halter, zwei Pinsel, alte Zeitungen, Magazine, Papierreste (in einem Karton alles sammeln, was einem an Papier „zwischen die Finger kommt“ …), Kleber, Schere, weiteres Material wird nach Verbrauch abgerechnet. Teilnehmerzahl 12 Rinteln, VHS, Klosterstr. 26,  15./16./17.6.12, Fr 18.00 – 20.15 Uhr, Sa 10.00 – 17.30 Uhr, So 10.00 – 14.45 Uhr


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